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5. Drachenboot-Festival Mainz-Mombach 2011
Am 25.06 und 26.06. fand im Hafen von Mainz-Mombach das 5. Mainzer Drachenbootfestival statt. Die zweitägige Regatta im Rahmen des Festivals hat sich bei uns zu einem festen Termin im Regattakalender entwickelt. In diesem Jahr war aufgrund des frühen Ferienbeginns in Hessen die Anzahl der teilnehmenden Teams mit 15 sehr gering. Normalerweise gehen 30 Teams in dem Kategorien Fun-Fun, Fun-Sport und Sport an den Start.
Dieses Jahr waren es nur zwei Kategorien, Sport und Fun. 2011 scheint unser Sport-Jahr zu sein, die zweite Regatta und das zweite Mal in der Start-Gruppe Sport. Wir wurden von den Organsiatoren aufgrund unserer Erfahrungen und regelmäßigen Teilnahme in den letzten Jahren dort eingruppiert.Viele Teams, die mit uns im letzten Jahr in der Fun-Sport Kategorie gefahren sind, haben sich mit Paddlern aus Teams verstärkt, die dieses Jahr nicht an denStart gegangen sind. Damit war die Konkurrenz entsprechend stark
Am Samstag standen bei regnerischen 20 Grad drei mal 250 Meter und einmal 2000 Meter auf dem Plan. Die Kurzstrecke verlief unspektakulär und wir erreichten einen guten 6. Platz. Wesentlich dramatischer ging es auf der 2000 Meter-Distanz zu. In unserem Lauf sind wir mit zwei weiteren Booten gestartet und hatten die Innenbahn. Im Gegensatz zu sonstigen Rennen über diese Distanz wurden die drei Boote ohne Zeitabstand gestartet. Dies führte für uns zu der unkomfortablen Situation, dass wir von den Booten der Außenbahnen eingeengt wurden und daraus Nachteile erlitten. Diese zeigten sich darin, dass wir auf der Strecke bis zur Wende mit den Wasserverwirbelungen der beiden anderen Boote zu kämpfen hatten. Alle dreiBoote lagen bis kurz vor der Wende fast gleich auf. Dem Boot auf der Innenbahn mussten wir an der Wende die Vorfahrt gewähren, wodurch wir eine längere Wendestrecke fahren mussten. Das dritte Boot nutze diese Situation zu seinen Gunsten und hatte auch die Innenbahn. Nach der Wende entwickelt sich zwischenuns und dem Boot der Dragohearts ein erbitterter Zweikampf. Nach einem Drittel der verbleibenden Distanz wurden wir von den Dragonhearts mehr und mehr in die im Hafen liegenden Motorboote gedrückt. Günther, unser Steuermann, hielt so gut es ging dagegen, so das unser komplettes Boot und Teile der Dragonhearts für einige Zeit nicht paddlen konnten, bis wir uns wieder„entzweit“ hatten. Durch diese Aktion war unser Ehrgeiz vollends geweckt, so dass wir alle Kräfte mobilisierten, um den Dragonhearts unser Bootsende zu zeigen. Dies ist uns auch gelungen, wir wurden in unserem Lauf zweite und im Gesamtklassement 6.Das dritte Boot hat von alldem nichts mitbekommen, ebenso wie die Rennleitung bei der wir nach dem Ausbooten umgehend Protest wegen Behinderung einlegten. Wäre diese Behinderung nicht gewesen, wären wir sicher noch einen Platz besser gewesen. Die 2000 Meter sind uns wohl diese Saison nicht gegönnt – siehe Koblenz – und wir hoffen in Schierstein Ende September ein tolles behinderungsfreies Rennen fahren zu können.

Am Sonntag ging es dann mit zweimal 500 Meter
am Vormittag weiter. Im Gegensatz zum Samstag hatten wir
strahlenden Sonnenschein und 30 Grad. Die zwei Läufe verliefen
gut und wir erreichten den 6. Platz. Die 6000 Meter am
Nachmittag waren der Höhepunkt des Wochenendes. Es gingen hier 6
Mannschaften an den Start, 5 Sportteams und 1 Team mit allen
Fun-Sportlern, die es wissen wollten. Es war etwas
demotivierend, gleich auf den ersten 2000m vonden 4 nach uns
gestarteten Booten überholt zu werden und sich bei keinem auf
die Welle setzen zu können. Wir gaben alles und kamen vollkommen
erschöpft im Ziel an. Alle 6 Boote fuhren zum Abschluss
gemeinsam von der Regattastrecke zurück zu den Stegen zum
Ausbooten. Ein sehr tolles Erlebnis. Am Ende gab esfür uns den
5. Platz. Wir sind in diesem Jahr die zweite Regatta ohne Gäste
gefahren. Für einige teilnehmende Rhein-Neckar-Dragons war es
die erste Regatta überhaupt.
Diese beiden Fakten führen bzgl. unseres Abschneidens im Vergleich zum Vorjahr (hier sind wir mit bis zu 7 starken Gästen am Start gewesen) bei uns zur vollen Zufriedenheit.
Ein Bericht von Sylvia K.
